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Die Leistungen
der gesetzlichen Krankenkassen werden mehr und mehr
eingeschränkt. Wer pflichtversichert ist, denkt
sicher inzwischen über eine private Zusatzversicherung
nach. Wer in der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig
versichert ist, plant vielleicht schon den Wechsel in
eine Krankenvollversicherung. Das ist eine private
Krankenversicherung, die vollständigen,
umfassenden Versicherungsschutz bietet. Private Krankenvollversicherungen
lassen sich flexibel auf die individuellen Bedürfnisse
des Einzelnen hin zusammenstellen.
Wer keinen Wert auf eine Behandlung
durch den Chefarzt legt, kann auf diese Leistung verzichten;
wer gute Zähne hat, dem genügt es, wenn die
Versicherungen
nur einen Teil der Zahnbehandlung
übernehmen. Kosten für alternative Heilmethoden
oder Naturheilverfahren lassen sich in den Versicherungsschutz
aufnehmen. Stück für Stück erreicht man
so den perfekten Versicherungsschutz.
Wer Selbständig ist, als Angestellter
oder Arbeitnehmer Brutto mehr als 47.250 Euro im Jahr
(2006) verdient oder Beamter ist, kann sich privat krankenversichern.
Die Private
Krankenversicherung bietet Leistungen, die über
den Basisschutz der gesetzlichen Krankenversicherung
hinausgehen. Sie zahlen die Kosten, die für die
medizinisch notwendige Behandlung anfallen.
Arzneien und Hilfsmittel werden voll
ersetzt, man kann frei wählen, von welchem Arzt
und in welchem Krankenhaus man behandelt werden möchte
und die bestmögliche Versorgung bei Zahnbehandlung,
Massagen oder Brillen absichern. Auch bei der Behandlungsmethode
hat man als privatversicherter Mitspracherecht. Krankentagegeld,
Chefarztbehandlung, Einzelzimmer – je nach gewähltem
Tarif hat man Anspruch auf solche Zusatzleistungen.
Die Beitragshöhe richtet sich nicht nach dem Einkommen,
sondern nach den gewünschten Leistungen, dem Eintrittsalter
und dem Gesundheitszustand.
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